Rahmenbedingungen

Pädagogische Fachkräfte

Entsprechend der gesetzlichen Richtlinien wird jede Gruppe von einer Erzieherin geleitet; als pädagogische Ergänzungskraft steht mindestens eine Kinderpflegerin zur Verfügung.
In einer Inklusionsgruppe oder in einer Gruppe mit Einzelintegration ist zusätzlich als pädagogische Ergänzungskraft eine Erzieherin oder Kinderpflegerin beschäftigt.
Die personelle Ausstattung wird jährlich abhängig von der Buchungszeit der Kinder und des Anstellungsschlüssels neu festgelegt.

Gruppenkonstellation

In den altersgemischten Gruppen werden Kinder von drei bis sechs Jahren aufgenommen. Dadurch haben die Kinder die Möglichkeit, mit ihren unterschiedlichen familiären Hintergründen vielfältige soziale Erfahrungen zu sammeln.

Raumangebot

Um den Kindern ein möglichst breites Spektrum an Erfahrungen zu bieten, steht in den verschiedenen Spielbereichen der drei Gruppenräume als Grundausstattung ein vielfältiges Materialangebot zur Verfügung. Der von den Kindern gestaltete Raumschmuck wirkt auf die Kinder ansprechend und ästhetisch. Die Raumgestaltung orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder und sie werden nach Möglichkeit in die Gestaltung einbezogen. Zur besseren Raumorientierung für die Kinder werden im Gruppenzimmer mit Möbel und Tischen verschiedene Spielbereiche geschaffen und voneinander abgegrenzt. Die Gruppenraumgestaltung obliegt dem Gruppenteam.

Der Gruppennebenraum wird von allen drei Gruppen hauptsächlich als Mal- und Bastelzimmer genutzt. Die Kinder können durch das entsprechende Platzangebot somit viele Bastelmaterialien kennen lernen und kreativ tätig werden. Im Umgang mit den Materialien werden vorrangig die Kleinmotorik und die Selbstaktivität angeregt.

Foto: Bastelzimmer

Die Galerie in den einzelnen Gruppenräumen wird für die regelmäßigen Gesprächskreise oder Gesamtgruppenangebote genutzt. Dadurch können die Kinder aktiv an der Gestaltung des Kindergartenalltags beteiligt werden und erleben sich als Gruppe.
Ferner bietet die Galerie Platz für eine weitere Funktionsecke wie z.B. Puppenecke.

In der Puppenecke finden die Kinder ausreichend Gelegenheit zum Rollenspiel. Dies dient zur Verarbeitung von erlebten Situationen und belastenden Ereignissen. Durch das „Hineinschlüpfen“ in eine andere Person lernt das Kind die unterschiedlichsten sozialen Rollen kennen, erfährt vielerlei Handlungsmöglichkeiten und erlebt sich selbst in unterschiedlichen Rollen. Die Kommunikation im Umgang mit anderen Kindern wird angeregt und dabei erwirbt das Kind Fähigkeiten, die es im Umgang mit anderen Menschen braucht.

Foto: Puppenecke

In der Bauecke kann das Angebot von Bauklötzen, Fahrzeugen, Naturmaterialien, Tüchern, Tieren und ähnlichem Belebungsmaterial (überwiegend aus Holz) zum Bauen und Gestalten genutzt werden. Das Kind kann dabei mathematische motorische Erfahrungen sammeln.

Foto: Bauecke

In den Konstruktionsecken stehen verschiedene Konstruktionsmaterialien wie z.B. Duplo, Holzbausteine, Lego, Magnetbausteine etc. zu Verfügung, um die Phantasie anzuregen, mathematische Erfahrungen zu sammeln und die Kleinmotorik zu stärken.

Foto: Spieleschrank

Der Spieleschrank beinhaltet Tisch- und Gesellschaftsspiele zum Spielen in Kleingruppen und eine Auswahl an Puzzle und Steckspielen. Spiele fördern in erster Linie das Miteinander, sowie auch gleichzeitig Konzentration, Ausdauer und das Lösen von teilweise komplexen Aufgaben. Die Auswahl der Spiele entspricht dem Entwicklungsstand und Interesse der Kinder.

In dem Bücherregal stehen immer themenorientierte oder der Gruppensituation entsprechende Bücher zur freien Auswahl. An dem dazugehörenden Büchertisch sollten die Kinder zur Ruhe kommen und sich mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen können. Die Sprachförderung und die Literacy-Erziehung stehen im Vordergrund.

Am Esstisch können die Kinder während der Freispielzeit ihre mitgebrachte Brotzeit essen.

Foto: Kinderküche

Jede Gruppe ist mit einer Kinderküche ausgestattet, die zum Kochen von Speisen passend zum Rahmenthema oder zur Jahreszeit genutzt wird.

Der Flur mit den Nischen und das Foyer bieten sich als gruppenübergreifender Spielbereich förmlich an. Wir ergänzen unsere Spielangebote durch weitere variable Funktionsecken wie z.B. Kaufladen, Magnetbausteine, Tafel, usw. Hierbei können die Kinder Kontakte zu Kindern aus anderen Gruppe pflegen.

Foto: Kaufladen

Unser Mehrzweckraum lässt dem kindlichen Bewegungsdrang ausreichend Freiraum. Die Kinder können von September bis Dezember mehrmals wöchentlich den Mehrzweckraum für eine Stunde als Bewegungsbaustelle nutzen. Er ist Treffpunkt für Kinder aus allen Gruppen und es stehen verschiedene Sportgeräte zur freien Verfügung.
Zusätzlich hat jede Gruppe wöchentlich einen festen Turntag und nutzt den Mehrzweckraum für ein gezieltes Bewegungsangebot.

Foto: Bewegungsbaustelle

Der Intensivraum ist mit verschiedenen Rhythmusinstrumenten ausgestattet. Die Kinder können sich selbst oder in einer Teilgruppe mit Musik beschäftigen.
Der Raum wird von jeder Gruppe wöchentlich einmal für Teilgruppenarbeit genutzt. In der Teilgruppe können sich die Kinder intensiv an einer gezielten Beschäftigung beteiligen.
Außerdem nutzen auch die Therapeuten der Integrationskinder für die gezielte Einzelförderung den Raum. Je nach Möglichkeit finden dort auch die Elterngespräche statt.

Im Sommer wird die Terrasse gruppenübergreifend als weiterer Spielbereich in das Freispiel einbezogen. Sie bietet Raum für zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten wie z.B. Experimentieren mit Wasser oder Schüttübungen.

Aussenfoto: Terrasse

In der Garderobe hat jedes Kind seinen Platz, der durch ein Bild gekennzeichnet ist. Turnsäckchen, Brotzeittasche und mitgebrachte Kleidung können dort aufgehängt werden. Für Ordnung sind die Kinder eigenverantwortlich und in der Abholzeit die Eltern.

Der WC-Bereich ist kindgerecht ausgestattet und hat zusätzlich einen direkten Zugang vom Garten.

Der Bauwagen im Außenbereich ist als Werkstatt zum Arbeiten mit Holz eingerichtet. Die Schulanfänger lernen den Umgang mit Werkzeug, verbessern ihre Kleinmotorik und haben vielfältige Möglichkeiten ihre Ideen umzusetzen.

Foto: Bauwagen

Für alle Eltern der Einrichtung gibt es einen gemeinsamen Elternwartebereich, der Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen und Austauschen bietet.

Außenspielbereich

Der Gestaltung des Außengeländes messen wir große Bedeutung zu und orientiert sich an den Bedürfnissen aller Kinder. Für den Bewegungsdrang der Kinder, aber auch für Rückzugsmöglichkeiten ist im Garten sehr viel Platz gegeben und die Nutzung ist zu jeder Jahreszeit gewährleistet. Sie können dort die Veränderungen in der Natur unmittelbar und mit allen Sinnen miterleben.
Das Spiel im Garten fördert die Groß- und Kleinmotorik, die taktile Wahrnehmung und gleicht Bewegungsdefizite aus. Die Kreativität der Kinder wird durch Ausprobieren, Entdecken und Gestalten angeregt.

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Bilder: Sand, Sandspielturm und Kletterkombination mit Rutschbahn, Hängebrücke, Garten mit Büschen und Hang, Spielhaus, Bewegungsbaustelle